„Ein Sämann ging auf Feld, um zu säen.“ Ganz selbstverständlich tut der Sämann das, was er kann und wofür er sich berufen fühlt: Er streut den kostbaren Samen freigebig aus ohne zu wissen, was daraus werden wird.
Mich ergreift immer wieder ein merkwürdiges Gefühl – jedes Mal, wenn der Kalender mir anzeigt: Der längste Tag des Jahres ist schon vorbei!
Heute und morgen werden die Johannisfeuer angezündet, wenn das Wetter es zulässt. Das ist schön; es braucht Feste, um die Menschen zusammenzubringen. Johannisfeuer – oder doch Sonnwendfeuer?
Das Pfingstfest möchte Anregung und Impulsgeber dafür sein, das innerste Pünktlein zu erforschen.
Wenn wir zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten in besonderer Weise um den Heiligen Geist beten und bitten, dann stoßen wir auf verschiedene Fragen.
Ich erinnere mich an meine Diakonenweihe am 17.Oktober 2009 in meiner damaligen Pfarrei St. Martin in Nürnberg. Ein Satz im vom Erzbischof gesungene Weihegebet lautete: „So bezeuge er wahrhaft den Glauben und bleibe bis ans Ende fest in Christus verwurzelt“.
Die Ostergeschichten erzählen: Die Jünger erkennen ihn nicht, sie verstehen ihn nicht, sie begreifen nicht.